Mamiyaflex C3 Professional

Diese Kamera wurde 260 mal seit 27.04.2019 und 260 mal seit 27.04.2019 angezeigt .

MarkeMamiya
KameraMamiyaflex C3 Professional
Baujahr1962
Seriennummer233956
Objektiv

Objektivpaar:

Sucher: Weitwinkel Mamiya Sekor 1:4,5, 55 mm Nr. 50712

Aufnahme: Weitwinkel Mamiya Sekor 1:4,5, 55 mm Nr. 50730

Verschluss

Seikosha MX 1 sec. - 1/500 sec., B

FilmformatRollfilm 120 6x6cm
Besonderheiten

Masse: 1900 g

Zweiäugige Kamera mit Wechselobjektiven. Die bekannteste zweiäugige Spiegelreflexkamera war die Rolleiflex ohne Möglichkeit des Objektivwechsels; es gab aber eine Tele- und eine Weitwinkel-Rolleiflex.

Zubehör

Sucher: Tele Mamiya Sekor 1:3,5, 105 mm Nr. 954583

Aufnahme: Tele Mamiya Sekor 1:3,5, 105 mm Nr. 956748

Verschluss: Seikosha-s 1 bis 1/500

Dazu Tasche und  Maske für die Frontplatte des Rahmensuchers.

Spiegelsucher Porroflex

Kadlubek-Nr.MAM0840
EigentumH. Rotermund
HerstellerMamiya Camera Co., Tokio, Japan
TypSpiegelreflexkamera zweiäugig

Zum Wechseln der Objektive der C3 bei eingelegtem Film muss der Film lichtdicht abgedeckt werden. Das geschieht mit einer Drehung des großen Rades an der linken Seite der Kamera. (Abbildungen 7, 13). Im Sucher (Abb. 14) erscheint dann ein Pfeil von links.

Auf einer Skala an der rechten Seite der C3 kann man für Objektive mit 65 mm bzw. 80 mm Brennweite die Entfernung für den Nahbereich (1m bis 0,3m) einstellen bzw. nach der Fokussierung ablesen.

Auf der linken Seite der Kamera befinden sich mehrere Skalen. Die Kurven dienen zum Ablesen der Entfernungseinstellung von 1m bis unendlich am Schnittpunkt der Kurven mit der Entfernungsskala am Gehäuse. Für das 135 mm Objektiv befindet unter den Kurven eine besondere Skala.

Ebenfalls an der linken Seite des Auszugs sind unten auf dem Schlitten verschiedenen Brennweiten (65, 80, 105 und 180mm) zugeordnete Verlängerungsfaktoren ablesbar. Es gilt der Wert, den der der Brennweite zugeordnete Balken im Schnittpunkt mit dem Gehäuse zeigt. Diesen Zahlen sind im Sucher Linien (Abb. 18) zugeordnet, was oberhalb einer Linie liegt, wird nicht abgebildet (Parallaxenausgleich).

Der Porroflex Spiegelsucher - hergestellt von Nippon Kogaku (später Nikon) - ist für den waagerechten Suchereinblick; ein Mamiya Pentaprisma ist wegen des Glas-Klotzes (412g) erheblich schwerer, der Porroflex Spiegelaufsatz wiegt nur 177 g.

Da der Kamerabalgen eine beträchtliche Länge besitzt, liegt es nahe, Nahaufnahmen anzufertigen. Weil aber Sucher- und Aufnahme-Objektiv übereinander liegen, muss im Nahbereich die Kamera nach der Fokussierung um die Strecke angehoben werden, um die die Objektive auseinander liegen. Für diesen Parallaxenausgleich, den man auch Tabellen entnehmen konnte (Abb. 19), gab es einen praktischen Stativaufsatz genannt Paramender, der die Kamera um genau diesen Betrag versetzte (Abb. 20).

Geschichte: Aus einem Nachlass. Der vorherige Eigentümer hatte sich wohl an Stelle des Standardobjektives (80 mm) das Weitwinkelobjektiv 55mm und das Teleobjektiv 105 mm angeschafft.


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