Kosmos Optikus Selbstbaukamera

Diese Kamera wurde 28070 mal seit 15.10.2009 und 1955 mal seit 27.09.2018 angezeigt .

MarkeKosmos
KameraKosmos Optikus Selbstbaukamera
Baujahr1965/1977
Objektiv

Wechselobjektive:
1:5,6|71,4mm
Teleobjektiv

Verschluss

Vertikaler Schlitzverschluss

FilmformatAgfa Rapid 24x36mm
Besonderheiten

Mit dem Normalobjektiv, dem Tubus und dem aufgesetzten Teleobjektiv konnten sogar Makroaufnahmen gemacht werden.

Zubehör

Teleobjektiv
Tubus
Sucherlupe

EigentumT. Ochsenbein / H. Rotermund
HerstellerFranckh`sche Verlagshandlung W. Keller & Co., Stuttgart, Deutschland
TypSpielzeugkamera

Diese Kamera war in einem Experimentierkasten für Optik enthalten. Nach 100 Experimenten konnte als Krönung diese Spiegelreflexkamera zusammengebaut werden. Und sie funktionierte sogar!

Anmerkung: Experimentier-Baukasten zum Thema `Geometrische Optik und ihre Anwendungen`.

Kamera: Spiegelreflexkamera mit Sucherschacht. Normalobjektiv 1:5,6/71,4mm und Teleobjektiv 1:11/131mm. Aus den Bauteilen zweier Kästen Teleobjektiv 1:22/556mm. Mikroaufnahmen 7,5:1 mit einem Objektiv aus dem Kosmos Baukasten MIKROMANN, Schlitzverschluss 1/125.

Der Kasten enth�lt alle Bausteine, die zur Durchführung vieler klassischen Versuche, wie sie aus dem Physikunterricht bekannt sind, durchgeführt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Anwendung der Erkenntnisse zur geometrischen Optik im Alltag von Spiegel und Lupe bis zu Fernrohr, Mikroskop und Fotografie.

Filmformat: Agfa Rapid Kassette deren ASA-Codierung (je länger die Nase am Metallstreifen umso empfindlicher ist der Film) jedoch nicht von der Kamera gelesen werden kann. Die Rapid-Kassette ist kernlos, der belichte Film wird nicht aufgewickelt sondern hinein geschoben und nach der Belichtung nicht zurückgespult. Da an einer Kassette nicht erkennbar ist, ob der Film frisch oder belichtet ist, trägt das Filmende die Marke EXPON. Für die Kosmos-Kamera wird ein Film mit 21 DIN empfohlen.

Anmerkung: Heute können alle Experimente des Experimentierkastens im Internet also virtuell durchgeführt werden. Dabei gilt: Anleitungen muss man nicht lesen und verstehen, nichts geht schief, man kann spielen statt zu lernen ...
Den virtuellen Experimenten fehlt jedoch die `Reale Begegnung` bei der schon einmal etwas herunterfällt, etwas knickt oder zerbricht, ein Schräubchen unter dem Tisch gesucht werden muss, der erste Versuchsablauf nicht genau die im Experimentierbuch beschriebene Beobachtung liefert.

Geduld und handwerkliches Experimentieren können virtuell auch nicht eingeübt werden.


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